Häufige Fragen

 
 
Ist jeder Mensch hypnotisierbar?

Viele Menschen lassen sich gut hypnotisieren. Nur wenige Menschen lassen sich weniger gut hypnotisieren. Dabei ist die jeweilige Hypnotisierbarkeit von verschiedenen Einflussfaktoren abhängig. Es kann sein, dass es bei der ersten Hypnose zu einem leichten Zustand der Hypnose kommt, und in der Folge tiefere Stadien erreicht werden. Prinzipiell kann jeder Mensch, der einschlafen und wieder aufwachen kann, auch in eine Hypnose gehen. Was jedoch Unterschiede ausmacht, sind die Trancetiefe und die Suggestibilität. Im therapeutischen Setting spielt jedoch die Trancetiefe einer Hypnose nur eine untergeordnete Rolle und Veränderungen sind bereits bei einer leichten Trance sehr effektiv möglich.

Wie fühlt sich eine Hypnose an?

In einer Hypnose entsteht häufig das Gefühl, wach zu sein und nur die Augen geschlossen zu haben. Dabei ist jedoch das logische Denken reduziert und gleichzeitig der Zugang und die Arbeit mit den Gefühlen und tieferen, zum Teil unbewussten, Anteilen erleichtert. Der Körper ist in einem Zustand der Entspannung. Auch das Sprechen in Hypnose ist problemlos möglich und bei der therapeutischen Hypnose auch erwünscht.

Was ist Trance?

Als Trance wird der Zustand beschrieben, der durch eine Hypnose eingeleitet wird. Dabei kommt es zu einer eingeschränkten und auf wenige Inhalte ausgerichteten Aufmerksamkeit. Dabei entwickeln sich Erinnerungsbilder oder Zukunftsvorstellungen, aber auch innere Bilder von Bewegungsabläufen, körperlichen Prozessen und intensiven Gefühlen. Diese können dann intensiv wahrgenommen werden. Gleichzeitig werden äußere störende Einflüsse, wie beispielsweise der Umwelt, aber auch innere Eindrücke, wie Schmerz, reduziert und weniger bis gar nicht spürbar. Daraus entsteht dann ein Bewusstsein, welches losgelöst von der Umwelt, dafür aber verbundener mit den eigenen Gefühlen und Ressourcen, wahrgenommen wird.

Ist man in Hypnose völlig willenlos und ausgeliefert?

Nein, in Hypnose ist man nicht willenlos oder dem Hypnosetherapeuten ausgeliefert. Da die Hypnose kein Schlaf oder bewusstloser Zustand ist, kann jederzeit eingegriffen werden. Das Unbewusste wird nur solche Suggestionen ausführen, die auch mit dem bewussten Erleben vereinbar und nicht absurd oder irreal sind. Lässt man sich auf den Prozess ein, sind zwar sogenannte "hypnotische Phänomene" auslösbar, jedoch kommt es nicht zu peinlichen oder gar unmöglichen Situationen in einer Hypnose. Das Bewusstsein ist währed der Trance nicht ausgeschaltet.

Kann ich mich nach der Hypnose daran erinnern?

Ja, in den meisten Fällen erinnert man sich nach einer Hypnose an den Inhalt der Sitzung. Das ist auch hilfreich, da so nach dem Aufarbeiten in der Hypnose die aufkommenen Anteile und Inhalte auf der bewussten Ebene nachbearbeitet werden können und weiter wirken. Es kann jedoch vorkommen, dass einige Inhalte nicht mehr erinnert werden oder aber bestimmte Worte, die in der Hypnose gesprochen wurden. Ob eine solche retrograde Amnesie eintritt oder nicht, kann nicht exakt vorab gesagt werden und ist für den Erfolg einer Hypnose auch nicht relevant.

Muss ich mich auf die Hypnose vorbereiten?

Das einzige, was für eine Hypnose "vorbereitet" werden sollte, ist eine gesunde Eigenmotivation und Offenheit für dieses Verfahren. Wie bei allen psychotherapeutischen Verfahren ist auch die Hypnotherapie nur ein mögliches Verfahren, um die eigenen Probleme oder Störungen zu verstehen und bearbeiten zu können. Wichtig ist, wie bei allen Verfahren, eine tragfähige therapeutische Beziehung und Vertrauen in den Hypnosetherapeuten, um sich den Prozessen hinzugeben und es "geschehen zu lassen".

Kann eine Hypnose jedem Menschen helfen?

Wie jedes andere psychotherapeutische Verfahren, hat auch die Hypnotherapie ihre Grenzen. Somit muss klar gesagt werden, dass nicht jeder Mensch von einer Hypnose profitiert. Es gibt einige Kontraindikationen, bei denen eine Hypnose nicht angewendet werden sollte bzw. eine Hpynose nur von einem Hypnotiseur, der auf diesem speziellen Gebiet seinen Schwerpunkt legt und ausreichende Erfahrung hat, durchgeführt werden soll. Hierzu zählen psychische Störungen wie Persönlichkeitsstörungen, Schizophrenien und Psychosen.

Muss ich vor der Hypnose wissen, was mein Thema ist?

Ja, Sie sollten vor der Hypnose bzw. vor dem Vorgespräch wissen, was Ihr Anliegen ist und wo Ihre persönliche Zielstellung liegt. Auch eine Hypnotherapie ist eine Therapieform, bei der es zu einem Behandlungsvertrag mit einer klar definierten Vereinbarung als Behandlungsvoraussetzung kommt. Aus diesem Grund wird im Vorgespräch auch Ihre Biographie exploriert, um ein Bild Ihres bisherigen Lebens zu erhalten. Es kann sein, dass sich in der Hypnose dann noch weitere und neue Aspekte sowie Themen aufzeigen, dennoch ist es vorab wichtig zu wissen, was erreicht werden soll.

Wie ist der Ablauf einer Hypnose-Sitzung?

Eine Sitzung ist auf 50 Minuten begrenzt und beinhaltet immer ein kurzes Gespräch vorab. In diesem wird besprochen, was in der Hypnose erreicht werden soll, was evtl. nach einer letzten Hypnose noch offen geblieben ist oder nachgewirkt hat, oder was bei einer gelaufenen Hypnose an weiteren Themen aufkam und noch bearbeitet werden sollte. Während der Sitzung sitzen Sie ganz entspannt in einer für Sie angenehmen Haltung und werden dann sanft in die Hypnose eingeleitet. Dabei aufkommene Gefühle, Themen, Bilder werden direkt betrachtet und bearbeitet. In der Hypnose wird dann nach einem Lösungsansatz geschaut. Anschließend werden Sie wieder aus der Hypnose ausgeleitet und in den Wachzustand geführt. Es folgt noch eine Besprechung der Inhalte und Ihrer Wahrnehmung sowie Ihres Gefühls, damit Sie Ihren weiteren Tag ohne Schwierigkeiten gestalten können.

Wofür ist ein Vorgespräch wichtig und wie läuft es ab?

In dem Vorgespräch wird gemeinsam geschaut, ob eine gemeinsame Arbeit mit der Hypnose hilfreich und möglch ist. Bei diesem Gespräch, welches 50 Minuten dauert, wird Ihr aktuelles Problem dargestellt, aber auch ein Überblick über Ihr bisheriges Leben gegeben. Das ist für die Arbeit wichtig, da daran entschieden wird, welche Methode gewählt wird, ein Ziel vereinbart wird, und auch, ob dieses realistisch ist. Gleichzeitig erhalten Sie alle notwendigen Informationen über Hypnose, die Sie brauchen. Da die Hypnotherapie einen therapeutischen Ansatz bietet, ist es zu dem wichtig, dass auf Ihren generellen körperlichen und psychischen Zustand geschaut wird. Auch das erfolgt in dem Vorgespräch.

Ist jeder, der Hypnose anbietet, gleich gut?

Nein. Hypnose beschreibt lediglich das Verfahren, welches angewendet und genutzt wird. Allein die Tatsache, dass jemand Hypnose anbietet, sagt nichts über seine Grundqualifikation und Kompetenz aus. Da eine Hypnosetherapie zu heftigen Gefühlsausbrüchen, Emotionen und Veränderungen führen kann, die mit der eigenen Psyche in Verbindnung stehen, ist es wichtig, dass ein seriöser Hypnotherapeut eine psychotherapeutische Grundausbildung und demnach ein Verständnis über die inneren Prozesse und Zusammenhänge hat. Nur dann kann davon ausgegangen werden, dass auch in schwierigen Situationen der Hypnotisand "aufgefangen" und stabilisiert wird. Auch Ärzte bieten eine seriöse Anwendung der Hypnose an, wobei bei der Grundqualifikation als Arzt meist der Fokus auf medizinischen, körperlichen Aspekten und weniger auf psychotherapeutischen gelegt wird. Aus meiner Sicht ist demnach die Verbindung aus ärztlicher Grundqualifikation mit psychotherapeutischer Weiterbidung eine optimale Voraussetzung für eine umfangreiche und intensive Anwendung der Hypnose sowohl im medizinischen, als auch psychotherapeutischen Bereich.

 

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